Restaurierung, Heute

Unter Kaiser Joseph II. kam es zu zahlreichen Klosteraufhebungen. Dieses Schicksal erreichte Dürnstein am 7. August 1788. Das Stift wurde aufgehoben und als Pfarre an das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg gegeben, dem es bis heute gehört.

Durch zwei Jahrhunderte konnten am Kloster nur die dringendsten Erhaltungsarbeiten ausgeführt werden. Seit 1985 war es durch eine gemeinsame Initiative von Stift Herzogenburg, Land Niederösterreich, Diözese St. Pölten, Wissenschaftsministerium, Stadt Dürnstein, Medien und vieler privater Spender möglich, die Gesamtkosten von ca. 3,6 Mio € aufzubringen und das Gebäude außen, sowie in bedeutenden Innenbereichen (Kreuzgang, Festsaal, Gruftkapelle) einer gründlichen Restaurierung zu unterziehen. 1998 konnte mit dem Erntedankfest auch der Abschluss der Außenrenovierung gefeiert werden.

Um die Atmosphäre zu bewahren wurden in den letzten Jahren immer wieder Teile des Stiftes renoviert, so zum Beispiel auch die beiden Künstlerbundräume, die nun für Tagungen oder Seminare angemietet werden können.

Heute befinden sich in den Stiftsräumen der Pfarrhof, die Volksschule Dürnstein, Ausstellungsräume für Bilderausstellungen und 12 Mietwohnungen.
Von April bis Oktober kann das Stift täglich besichtigt werden. In den Wintermonaten nach Voranmeldung - siehe Führungen - Zeiten & Preise.

Festsaal Stift Dürnstein
Kreuzgang Stift Dürnstein
Einer der beiden Künstlerbundräume
Blick auf das Kirchenportal und den Stiftsturm